#LiftHard #TrainSmart #GetStrong

"Mit 51 bin ich kein Instacoach mit Filterlicht und Protein-Pancake-Rezept."

Geschichte und Philosophie

Sport begleitet mich, seit ich Anfang zwanzig war – damals noch in Tarnfleck statt im Singlet.

Wie der Kraftsport entstanden ist?
Nicht aus Leidenschaft. Sondern aus Notwehr.

Ende 1994 bin ich bei der Bundeswehr durch die Eignungsprüfung gefallen.
Mein persönlicher Endgegner hieß PFT – Physical Fitness Test.
Eine der Disziplinen: Standweitsprung.
Geforderte Weite: 1,95 Meter.
Aus dem Stand. Ohne Anlauf. Vermutlich mit Gegenwind und ohne göttlichem Beistand.

Man gab mir zwei Optionen:
Test wiederholen – oder das Deutsche Sportabzeichen vorlegen.

Also habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet und angefangen, meine Beinmuskulatur systematisch aufzurüsten. Keine epische Trainingsphilosophie. Einfach nur: weiter springen müssen.

Es hat funktioniert.
Zum 01.10.1995 trat ich als Zeitsoldat meinen Dienst an – insgesamt über zwölf Jahre.

Und weil der Dienstherr Sport fordert und fördert, wurde Bewegung Teil meines Alltags.
In Sonthofen lief ich kilometerweise durch die Allgäuer Berge. 10 km. 20 km. Panorama inklusive.
Im Winter tauschte ich Laufschuhe gegen Ski. Dazu Schwimmen, Volleyball, Fußball – Hauptsache aktiv.

2005 kam der Dämpfer: Arthrose in beiden Knien.
Diagnose statt neuen Bestzeiten.

Was folgte, waren zwölf Jahre ohne Sport. Kein „ein bisschen Training“. Wirklich nichts.
Erst nach meiner zweiten Operation 2017 bin ich wieder ins Fitnessstudio gegangen – vorsichtig, skeptisch, aber mit dem festen Entschluss, nicht dauerhaft Zuschauer meines eigenen Körpers zu bleiben.

Die ersten Wochen liefen wie bei vielen: schnelle Fortschritte, viel Motivation – und technisch eine Mischung aus Improvisation und Halbwissen.
Bankdrücken? Kein Problem.
Kniebeugen und Kreuzheben? Eher vorsichtige Distanz. Zu viel Respekt vor der Vorgeschichte.

Mit dem Umzug nach NRW Ende 2019 begann dann ein neues Kapitel: klassisches Powerlifting.
Keine Maschinen-Romantik mehr.
Beugen. Drücken. Heben.
Progression. Zahlen. Struktur.

Zum ersten Mal wurde Training messbar. Und plötzlich bewegte ich Gewichte, die ich mir Jahre zuvor selbst nicht zugetraut hätte.

Im Juli 2021 nahm ich für einen gemeinnützigen Zweck am Event „Heben gegen Hochwasser“ in Köln teil.
Im September 2023 folgte die „Deadlift Domination“.
Im Mai 2026 starte ich bei der Deutschen Meisterschaft der German Powerlifting Union. Ich bin gespannt, was dort möglich ist – realistisch, aber ambitioniert.

Bis 2023 stand für mich die reine Kraft im Vordergrund. "Power > Aussehen" war die Devise.
Dann kam ein Strategiewechsel: von 110 kg auf 85 kg in wenigen Monaten.
Seitdem trainiere ich leistungsorientiert – aber mit mehr Weitblick. Aufbau ja. Aber nicht um jeden Preis.

Was ich heute sicher weiß:

Stärke entsteht nicht durch Talent.
Nicht durch Motivation.
Nicht durch Glück.

Sondern durch Struktur, Geduld – und die Bereitschaft, die eigenen Fehler ehrlich zu analysieren.

Und falls du dich fragst, ob ich noch Ziele habe:
Einmal im Leben 200 kg auf der Bank drücken.

Danach kann ich mich theoretisch abmelden.
Gym durchgespielt.

Bis dahin trainiere ich weiter.



 

Warum ich coache...

Lehren war für mich nie Pflicht, sondern die Kür.
Ob als Ausbilder und Hörsaalleiter bei der Bundeswehr, im beruflichen Alltag mit zugewiesenen Nachwuchskräften oder im Gym bei einem spontanen „Kannst du mal kurz schauen?“ – ich habe immer Freude daran gehabt, Menschen besser zu machen.

Nicht, indem ich sie antreibe.
Sondern indem ich Struktur gebe.

Ich weiß, wie es ist, falsch zu trainieren.
Ich weiß, wie es ist, zwölf Jahre nichts zu machen.
Ich weiß, wie es ist, wieder bei null zu beginnen.

Und ich weiß, wie viel möglich ist, wenn Training planbar wird.

Deshalb arbeite ich bewusst nur mit 5-7 Athleten gleichzeitig.
Nicht aus Exklusivität.
Sondern aus Anspruch.

Ich habe einen 40-Stunden-Job, mein eigenes Training, mein eigenes Leben.
Wenn ich coache, dann mit voller Aufmerksamkeit.
Alles andere wäre inkonsequent.

Coaching ist für mich kein Geschäftsmodell mit Skalierungsstrategie.
Es ist eine bewusste Entscheidung.

Ich mache es, weil es mir Freude macht, Entwicklung zu sehen.
Und weil ich überzeugt bin, dass gute Struktur Leben verändern kann – nicht dramatisch, sondern Schritt für Schritt.

Wenn wir zusammenarbeiten, bist du keine Nummer.
Und ich bin nicht nur dein Planlieferant.

 

Qualifikationen

Neben meiner praktischen Erfahrung verfüge ich über folgende formale Ausbildungen:

2000 – Übungsleiter Sport
2001 – Ausbildereignung (AdA)
2020 – Trainer-C Lizenz
2023 – Trainer-A Lizenz
 

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